Aktueller Redebeitrag

Städtebauförderung stärkt Ortszentren

Über 1,28 Millionen Euro für Haar

Das Bund-Länder-Programm zur Städtebauförderung entfaltet erneut seine starke Wirkung: Mit über 264 Millionen Euro werden bayernweit 478 Städte und Gemeinden dabei unterstützt, ihre Ortszentren zu stärken, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern und Brachflächen neu zu beleben. Auch die Stadt Haar im Landkreis München zählt in diesem Jahr zu den Förderempfängern.

Digitales Demenzregister: Früherkennung und Versorgung verbessern

Derzeit leben rund 270.000 Menschen über 65 Jahre im Freistaat mit Demenz. Bei gleichbleibendem Erkrankungsrisiko ist bis 2030 ein Anstieg auf rund 300.000 Betroffene zu erwarten. Im Arbeitskreis Gesundheit, Pflege und Prävention der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag stellte Prof. Dr. Peter Kolominsky-Rabas vor, mit welchen Strategien das Digitale Demenzregister Bayern (digiDEM Bayern) die Früherkennung und Versorgung verbessern will.

Diese Woche im Plenum – Plenarsitzung am 24. März 2026

Auf der Tagesordnung der 73. Plenarsitzung stehen u.a. eine Regierungserklärung des Staatsminister der Finanzen und für Heimat Albert Füracker mit dem Thema "Verwaltung regionalisieren - Heimat Bayern stärken. Erfolgsbilanz 1. Stufe Behördenverlagerungen", eine Aktuelle Stunde auf Vorschlag der CSU-Fraktion zum Thema: "Schutzschild für unsere digitale Heimat - Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit im Netz", Lesungen von Gesetzentwürfen sowie die Beratung von Anträgen und Dringlichkeitsanträgen.

Den Sitzungsablauf im Detail finden Sie hier.

Austausch zur ambulanten Versorgung

Die medizinische Versorgung, gerade im ambulanten Bereich, steht auch in Bayern zunehmend unter Druck – vor allem im ländlichen Raum. Das wurde auch beim Austausch des Arbeitskreises Gesundheit, Pflege und Prävention mit Dr. Wolfgang Pfeiffer, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB), Dr. Lena Eschenbacher (better.clinics) und Thomas Reitmeier (digitech GmbH) deutlich. 

Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft

Förderung für Startup-Factory in Oberschleißheim

Im Zuge der Fraktionsinitiative der Regierungsfraktionen von CSU und Freien Wählern wird eine Machbarkeitsstudie für eine „Startup-Factory“ in Oberschleißheim mit 100.000,00 EUR unterstützt. Die Mittel stammen aus dem Gesamtpaket von mehr als 110 Millionen Euro, mit dem im Nachtragshaushalt 2026 gezielt regionale Impulse im gesamten Freistaat gesetzt werden.

v.l.n.r.: Maximilian Böltl, MdL, Prof. Christian Reiter, Benjamin Miskowitsch, MdL

Lehrstuhl für Angewandte Kerntechnologie an der TUM bewilligt und besetzt Miskowitsch und Böltl: „Strukturelle Stärkung für Medizin, Forschung und Hightech in der Region“

 Die Einrichtung des Lehrstuhls für Angewandte Kerntechnologie an der Technischen Universität München (TUM) ist vollzogen: Die Professur wurde durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (StMWK) als einer von drei Lehrstühlen mit höchster Priorität und Dringlichkeit bewilligt und mit Stellen sowie Sachmitteln ausgestattet. Die TUM hat daraufhin Christian Reiter zum Professor für Angewandte Kerntechnologien berufen.

Foto: Tobias Koch/Tokography

Maximilian Böltl in die neue Kommission zur Staatsreform berufen

Der Stimmkreisabgeordnete: „Bayern braucht neues Betriebssystem“

Genehmigungen dauern zu lange, Zuständigkeiten sind oft unklar, Doppelzuständigkeiten bremsen Entscheidungen aus, Verfahren wirken kompliziert – viele Bürger, Unternehmen und Kommunen erleben staatliche Abläufe als zu schwerfällig. Genau hier setzt die neue „Kommission zur Staatsreform in Bayern“ an, die nun ihre Arbeit aufnimmt. Das Gremium ist ein zentrales Element der Beschleunigungs- und Modernisierungsagenda des Freistaats und soll staatliche Strukturen grundlegend überprüfen und modernisieren.

Werkstattgespräch: Traumahilfe verlässlich sichern

Traumatische Erfahrungen erhöhen das Risiko für psychische Erkrankungen wie Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS), Angststörungen oder Depressionen. Einrichtungen wie die Nicolaidis YoungWings Stiftung, die AETAS-Kinderstiftung, PSU Akut oder Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister e.V. leisten hier unverzichtbare Arbeit: Sie unterstützen Betroffene frühzeitig und schließen Versorgungslücken – häufig überwiegend durch Spenden finanziert.