Im Zuge der Fraktionsinitiative der Regierungsfraktionen von CSU und Freien Wählern wird eine Machbarkeitsstudie für eine „Startup-Factory“ in Oberschleißheim mit 100.000,00 EUR unterstützt. Die Mittel stammen aus dem Gesamtpaket von mehr als 110 Millionen Euro, mit dem im Nachtragshaushalt 2026 gezielt regionale Impulse im gesamten Freistaat gesetzt werden.
Die „Startup-Factory“ soll ein zentraler Baustein des geplanten ONE Health & Technology Campus (OHTC) werden. Entstehen könnte sie im unmittelbaren Umfeld renommierter Forschungseinrichtungen – darunter die Ludwig-Maximilians-Universität München, das Helmholtz Zentrum München und das Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Hier trifft Spitzenforschung auf Unternehmergeist: Geplant ist ein Innovationshub für Life Sciences, Biotechnologie, Medizintechnik, Digital Health, IT sowie den One-Health-Ansatz, also die enge Verzahnung von Tier- und Humanmedizin.
„Ziel ist es, Forschungsergebnisse schneller in marktfähige Produkte, Anwendungen und Ausgründungen zu überführen und Wissenschaft, Gründerszene, Unternehmen sowie Investoren eng miteinander zu vernetzen. Zudem sollen innovative Start-ups und Scale-ups an diesem Standort angesiedelt sowie Pilotierungs- und Testfelder geschaffen werden, in denen neue Technologien unter realen Bedingungen erprobt und weiterentwickelt werden können“, betont der Stimmkreisabgeordnete Maximilian Böltl. „Der geplante Innovations-Campus bietet die Chance, wissenschaftliche Exzellenz und unternehmerische Dynamik in Oberschleißheim eng miteinander zu verbinden.“
Auch Oberschleißheims Erster Bürgermeister Markus Böck begrüßt die Idee: „Die Förderung der Machbarkeitsstudie für eine „Startup-Factory“ bringt die Entwicklung des Innovations-Campus einen entscheidenden Schritt voran. Sie ist Ausdruck der konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Land und Kommune. Unser Dank gilt dem Freistaat Bayern und unserem Stimmkreisabgeordneten Maximilian Böltl für die Unterstützung bei der Umsetzung dieses wichtigen Vorhabens.“
